Update: Juli 2022 (Exposé oder halt nicht)

Ein kurzes Update: Mein Roman ist bei den ersten Testlesern und ich habe auch schon Feedback bekommen. Dazu folgt ein Beitrag (hoffentlich…). In der Zwischenzeit wollte ich den nächsten Beitrag zu Exposé und co. machen, komme aber einfach nicht dazu. Kommt aber. Bald. Bestimmt.

Aber das Thema Exposé in Kürze: Um einen Roman bei einem Verlag (oder einer Agentur) unterzukriegen schickt man ein Exposé. Das ist quasi die schriftliche Bewerbung auf die Stelle und ungefähr so angenehm zu schreiben wie eine schriftliche Bewerbung im Allgemeinen. Wobei es sicher irgendwen gibt, dem auch das Spaß macht.

Anway, in das Exposé (bzw. Kern des Exposés) gehört eine Zusammenfassung des Inhalts. Die hatte ich auch schon vorher, weil ich ja nicht ins blaue geschrieben habe, sondern Plotpoints geplant und ausgearbeitet habe. Da gibt es so etwas wie einen roten Faden.

Trotzdem.

Es klappt einfach nicht.

Gehe ich die Handlung entlang, verliere ich mich in „dann passierte x, dann passierte y etc.“.

Ich habe drei Handlungsstränge die sich Stück für Stück verweben und stellenweise als Teile der gleichen Geschichte herausstellen. Dadurch ist aber für jede Handlung in der Zusammenfassung eine Info nötig. Dann ließt es sich so: „X tut Y, weiß aber nicht, dass Y eigentlich zu Z gehört“ das ist Murks.

Luftholen.

Ich hätte nicht erwartet, dass ich an dieser Stelle nochmal vor so ein Problem gestellt werde.

Und jammern hilft nicht. Spoiler der Testleser: Viel Lob und Schulterklopfen. Wörter wie veröffentlichungswürdig fallen (also fallen nicht direkt, weil das Wort so nicht gebraucht wird. Veröffentlichungswürdig sind nur Gerichtsentscheidungen, aber ich nutze da meine kreative Freiheit. Bildungsauftrag und so. Aber ich bekomme zu hören, dass das Lesen Spaß gemacht hat und die Story gut und stringent und frei von Logiklöchern ist und dass mein Roman sich nicht im Buchhandel verstecken bräuchte. Das ist schön, aber dazu an anderer Stelle mehr).

Also: Aufstehen, Krönchen gerade rücken und weitermachen. Exposé muss sein, ohne geht es nicht.

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